Ich möchte Sie mit diesem Artikel ein
wenig nachdenklich stimmen. Vielleicht dient er als Anregung, die
regelmässigen Routinebehandlungen Ihrer Hunde auf Nützlichkeit zu
überdenken. Es würde mich freuen.
Welch ein glücklicher Moment, wenn wir unseren neuen Hausgenossen in die
Arme schliessen können. So lange haben wir uns auf ihn gefreut, den Kleinen.
Nun ist es endlich so weit, der Welpe ist da.
Vom Züchter bekamen wir noch einige Dosen
Fertigfutter mit auf den Weg. Der Kleine soll sich in der fremden Umgebung
doch gleich ein wenig zu Hause fühlen. Natürlich möchten wir nichts falsch
machen und unserem Welpen die bestmöglichen Voraussetzungen bieten. Deshalb
gehen wir in der nächsten Woche sofort zum Tierarzt! Der wird wissen, was
wir noch beachten müssen.
Dort erklärt man uns, dass unser Liebling
zu seinem Schutz jedes Jahr geimpft und regelmässig entwurmt werden muss,
mindestens zweimal im Jahr. Die Kosten nehmen wir gern in Kauf, wir wollen
ja, dass unser Hund gesund bleibt.
So verhalten sich die meissten
Hundebesitzer!
Sie kennen sicher die leicht verklebten
Augen, die sich meist gleich nach der Übernahme einstellen, oder Durchfall
und Erbrechen in den ersten Tagen bei den neuen Besitzern.
Wir erklären es uns gern mit der Umstellung, neue Umgebung, Trennung von den
Wurfgeschwistern, die Autofahrt, die Aufregung oder ...oder ...
Dabei übersehen wir völlig, dass der Kleine kurz vor der Übernahme mehrmals
entwurmt und geimpft wurde. Impfungen und Antiparasitenmittel sind nicht
harmlos in ihrer Wirkung, wie es uns gern dargestellt wird.
Antiparasitenmittel enthalten Nervengifte, die nicht nur Parasiten
beeinflussen und Impfstoffe können durch Konservierungs- und Trägerstoffe
den Hund langfristig schädigen.
Aber bleiben wir bei unserem Welpen.
Wenn irgendeine sichtbare Störung wie eitriger Augenausfluss, Juckreiz,
Durchfall oder Ähnliches auftritt, wird der Kleine sofort zum Tierarzt
gebracht.
Wir wollen schliesslich nichts versäumen oder gar chronisch werden lassen.
Die ersten Symptome wie Juckreiz, Durchfall, Augen- und Ohrenabsonderungen,
Erbrechen oder vermehrtes Urinieren sind in der Regel harmlos.
Ein gesunder Organismus reagiert auf diese künstlich injizierten und
aufgetragenen Giftstoffe zunächst mit Ausscheidungsreaktionen, die man auch
Entgiftung nennt.
Es ist eine ganz normale Reaktion des Körpers.
Schlimmer kann es werden, wenn wir diese Störungen, die ja der Entgiftung
dienen, mit schulmedizinischen Medikamenten weg therapieren lassen und die
Ausscheidungen dadurch unterdrücken. Die giftigen Stoffe werden sich an
anderer Stelle innerhalb des Körpers anlagern und im Laufe der Zeit massive
und auch lebensbedrohliche Störungen produzieren.
Wir haben also den Hintergrund des
Durchfalls, der Augenabsonderungen, des Erbrechens u.s.w. unseres Welpen
nicht erkannt und lassen ihn schulmedizinisch behandeln.
Was passiert nun?
Die Störung ist verschwunden und unser
Hund ist gesund. Die nächste Impfung steht an. Danach stellen wir entweder
Hautausschlag, Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Blasenentzündung,
Bindehautentzündung, Husten oder irgendeine andere Ausscheidungsreaktion
fest. Wieder lassen wir den Kleinen schulmedizinisch behandeln, die
Ausscheidung wird unterdrückt und der Hund erscheint gesund.
Aber der Schein trügt.
Die nächste Störung kommt bestimmt, vielleicht in Form von Follikeln innen,
auf den Augenlidern oder einer Schilddrüsenfunktionsstörung oder einer
Gebärmuttervereiterung.
Können Sie erkennen, wie sich die Lage
langsam zuspitzt?
Die Schadstoffe lagern sich nun innerhalb des Körpers ab und führen nach und
nach zu ernsthaften Erkrankungen. Man kann nicht genau vorhersagen, wo genau
und wie sich die Ablagerungen der Schadstoffe vollziehen wird, aber das es
passiert, kann man erkennen.
Wenn Sie sich die Mühe machen und alle Störungen Ihres Hundes von Anfang an
chronologisch mit dem Datum des Auftretens auflisten und dann Impf- und
Antiparasitenbehandlung einfügen, werden Sie oft genau diesen Verlauf
erkennen
Was können wir also tun, damit unser
Welpe N I C H T diesen Weg gehen muss?
Wir sollten uns darüber klar sein, dass Antiparasitenmittel Nervengifte
wie Carbamate, Tetrahyxdropyrimidine, Organophosphate, Quinolinderivate,
Probenzimidazole, Benzimidazole, Paretroide oder Permethrin,
Harnstoffderivate, Avermectine oder Ivermectin enthalten, die besonders für
einen Welpen gefährlich sind.
Diese Stoffe können leichte bis katastrophale Reaktionen hervorrufen wie
Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Husten, Zittern, Speicheln, Krämpfe,
Atemlähmung, Unruhe oder Hyperaktivität.
Nervengifte greifen wie der Name schon
sagt, das Nervensystem an und Welpen sind empfindlicher als ausgewachsene
Tiere. Insofern sollten wir genau abwägen, was dem Kleinen mehr schaden
kann, die eventuell vorhandenen Parasiten oder die Nervengifte der
Antiparasitenmittel. Wir sollten uns auch danach erkundigen, ob und wie oft
der Welpe vor der Übernahme schon entwurmt und entfloht wurde.
Selbst die schützenden Impfungen enthalten Konservierungsstoffe wie
Thiomersal, Aluminiumphosphat, Aluminiumhydroxid und Antibiotica wie
Gentamycin, Gentamycinsulfat oder Neomycinsulfat, die bei empfindlichen
Hunden unter Umständen Verhaltensstörungen, Krämpfe. Epilepsie,
Kreislaufkollaps auslösen können. Meist nicht sofort nach der Impfung.
Es kann einige Monate dauern, denn Metalle lagern sich im Körper an.
Wir müssen uns über die möglichen Folgen von Impfungen und
Antiparasitenmitteln informieren und nach dem Motto: So viel wie nötig, aber
so wenig wie möglich, vorgehen.
Das bedeutet, bevor ich entwurme, lasse
ich zweimal im Abstand von zwei Wochen eine Kotprobe auf Parasiteneier
untersuchen und entwurme nur, wenn es wirklich nötig ist.
Natürliche gesunde Ernährung baut eine gesunde Darmflora auf, so dass der
Darm gegen viele Wurmarten mit der Zeit immun wird.
Natürliche Ernährung besteht aus rohem Fleisch, fleischigen Knochen plus
einem Gemüseanteil. Günstig wären ganze Tiere wie Kaninchen oder Hasen, eben
das, was ein verwilderter Hund in der Natur erjagen würde.
Nach der Grundimmunisierung lassen wir
vielleicht nur noch Tollwut impfen und informieren uns im Beipackzettel über
die Dauer des Immunschutzes.
Die ersten kleinen Störungen im Welpenalter beobachten wir zunächst, ohne
sie gleich zu behandeln. Wenn sie nach einer Woche nicht von selbst wieder
verschwinden, stellen wir den Hund einem klassisch arbeitenden
Tierhomöopathen vor und lassen ihn klassisch homöopathisch behandeln.
Diese Therapie unterstützt die natürlichen Regulationsvorgänge im Körper,
ohne sie zu unterdrücken. Je früher im Leben des Hundes die klassisch
homöopthische Behandlung beginnt, desto schneller kann sich Heilung
einstellen, weil sich noch nicht Mengen von schädlichen Stoffen angelagert
haben, die es abzubauen gilt.
Jetzt fragen Sie sich
bestimmt, warum ihr Tierarzt diese kleinen anfänglichen Störungen nicht als
Ausscheidungsreaktionen des Körpers erkennt und sie entsprechend behandelt.
Das Behandlungsziel der Tierärzte unserer heutigen Zeit ist es, dem
Tierbesitzer schnellstmöglich zu einem gut funktionierenden Hund zu
verhelfen.
Das gleiche erwartet übrigens auch der Tierbesitzer von seinem Tierarzt. Je
schneller ein Leiden verschwindet, desto besser ist der Ruf des Tierarztes.
Weder der Patientenbesitzer noch der Tierarzt sehen Erkrankungen im
Zusammenhang, nämlich Ursache und Wirkung.
Jede Erkrankung steht für sich allein. Dabei wird oft nicht weiter
nachgeforscht, sondern gleich behandelt.
Geringfügige Verletzungen werden mit Antibiotika und Rimadyl oder Metacam
behandelt, harmloser Durchfall wird sofort gestoppt, Fieber wird mit einem
fiebersenkenden Medikament angegangen und bei Juckreiz empfiehlt sich
natürlich Cortison.
Auf diese Art und Weise
wird meiner Meinung nach unser Hund Schritt für Schritt krank therapiert.
In den meisten Fällen ist ein
Welpe von Geburt her gesund, von genetischen Schäden einmal abgesehen. Ein
gesunder Organismus ist auf Überleben ausgelegt und wehrt sich durch
Ausscheidungsreaktionen gegen Eingriffe von aussen.
Diese Ausscheidungsreaktionen können mit einem individuell passenden
homöopathischen Arzneimittel unterstützt werden und so kann der
Ausscheidungsprozess schnell vorübergehen.
Erst wenn der Ausscheidungsprozess gestoppt wird, beginnen sich schleichend
massive Störungen zu entwickeln.
Diese akkumulieren sich über Jahre und geben sich eines Tages als z.B.
Schilddrüsenstörungen, Milzvergrösserung, Leber- und Nierenerkrankung,
Diabetes etc zu erkennen.
Aber wollen wir es
wirklich so weit kommen lassen ?????
Quelle und Copyright bei Elke
Labinsky |