Polski Owczarek Nizinny

Pon Welpen vom Hohen Stein

 

             

            

 

Zecken

Die Zecken (Ixodida) sind eine Überfamilie innerhalb der Milben (Acari) mit lederartig dehnbarer Haut und gehören zur Klasse der Spinnentiere. Sie werden hier den parasitischen Milben der Unterordnung Parasitiformes (Anactinotrichida) zugeordnet. Unter den Zecken finden sich die größten Milbenarten. Die meisten Arten sind Ektoparasiten (sie dringen nicht in das Wirtsinnere ein) an Wirbeltieren. Als Wirte dienen Vögel, Reptilien und Säugetiere (Nager, Fledermäuse, Hundeartige, Paarhufer). Viele Zeckenarten gehören dadurch zu bedeutenden Krankheitsüberträgern. Weltweit gibt es etwa 650 Zeckenarten.[

 Quelle: wikipedia.de

 

Zeckenschutzmittel

Seit vielen Jahren  sind chemische Zeckenschutzmittel,  Antiparasitenmittel zum Aufträufeln, Spot on Produkte bzw. Mittel zum Aufsprühen und Halsbänder weit verbreitet.

Sie enthalten  belastende Substanzen, die über die Haut in den Blutkreislauf des Hundes gelangen und in verschiedenen Organen abgelagert werden können. Beginnen die Parasiten dann Blut zu saugen, werden sie vergiftet und abgetötet. Was für die  widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, ist natürlich auch für das Immunsystem und den Stoffwechsel des Hundes stark belastend.
 
 Viele verschiedene Krankheitssymptome  können ausgelöst werden, wenn die chemischen Präparate den Organismus des Hundes erst mal geschädigt haben. Diese Erkrankungen können kurz nach der ersten Anwendung auftreten aber meist erst nach mehrmaligen  Anwendungen, da die chemischen Gifte im Körper angereichert werden bis der Organismus die Belastung nicht mehr symptomfrei kompensieren kann. Leider werden diese Krankheitssymptome nur von den wenigsten Besitzern mit chemischen Antiparasitika in Verbindung gebracht.
 
 Da die Zeckenpopulationen immer häufiger Resistenz gegenüber chemischen Substanzen zeigt, erreicht man mit vielen Präparaten keinen Schutz mehr und das bedeutet, dass die Gesundheit unserer Hunde ganz umsonst mit Giftstoffen geschädigt wird, ohne dass ein guter Schutz besteht. Kommt es in diesen Fällen wirklich zu einem Befall mit Borrelioseüberträgern, hat das belastete und  geschwächte Immunssystem fast keine Chance mehr, einer Erkrankung zu entgehen.

            

 

© 2003-2012 Angelika Richter-Faber                          Kontakt   mit   Gästebuch  und Pinnwand